HEUTE IST EIN GUTER TAG FÜR DEN DER BESTEN KAFFEE MAG

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Donnerstag, 26. Mai 2011

es ist soweit.

atelier.

ricus aschemann • calenbergerstrasse 12 • 30169 hannover
www.ricusaschemann.de • fotografie@ricusaschemann.de
öffnungszeiten freitags 11.00 – 17.00 Uhr u. nach vereinbarung
 ZWISCHENSTAND.
Fotografien von Ricus Aschemann
Sonntag 05. Juni 2011 von 11.00 – 17.00 Uhr
Sie sind herzlich eingeladen.

WHITEWALL 1, 75 x 100 cm © Ricus Aschemann
Sie sind Fotograf und möchten im atelier. ausstellen? Nehmen Sie Kontakt auf.

Montag, 18. April 2011

Kolumbianische Kaffeetanten

Vom Gastautor Oliver Hölcke aus Bogota (Kolumbien): 
Das in Kolumbien gutes Koks angebaut wird, ist sicherlich ein dummes Vorurteil , welches ich weder bestätigen kann noch mag, aber im Falle des Kaffeeanbaus, wag ich mal das Urteil, daß sie sehr genau wissen, wie man ihn gut verarbeitet. Kolumbien ist stolz auf seine Kaffeekultur, die es auch tatsächlich gibt. Im Gegensatz zu seinem südlichen Andennachbarland Ecuador, in dem auch Kaffee angebaut wird. Ausdruck ihres durchaus globaldenkenden Geschäftsinns sind die kolumbianischen Café-Ketten Juan Valdez Café und Diletto. In diesem Marktsegment finden trotzdem kleine Exoten ihre Nische. So wie die 53jährige Maria mit ihrer Freundin Lourdes.  
Lourdes und Maria
Jeden Samstag und Sonntag von 7Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang um 18Uhr stehen die beiden im Park vor dem Planetarium mitten in der Innenstadt von Bogota und bieten aus einem alten Van heraus ihren selbstgebrauten Kaffee an. Gutbehüteter Star der beiden Kaffeetanten ist eine alte italienische Maschine, die, nach Marias Angaben, mindestens 50 Jahre alt ist, wenn nicht noch älter. 
Wie die Maschine nach Kolumbien gekommen ist, das wußte sie nicht zu erzählen. „Wir habens schwer, weil unser Kaffee immer etwas länger dauert, als in den Coffeeshops und die Leute ungeduldig werden, wenn sie ihn nicht schnell genug bekommen. Manchmal verliert die Maschine halt ihren Druck und dann wird das Wasser nicht richtig heiß.“  

Ein „Tinto“, sowas zwischen normalen Kaffee und Espresso, kostet 800 Pesos, das sind umgerechnet knapp 30Cent, ein Capuccino kostet 1200 Pesos (45 Cents). Dank der wirklich aufopfernden Pflege schmeckt ein Tinto so gut, daß man es nicht bei einem belassen kann.

Samstag, 16. April 2011

Der Sack...

... ist umgefallen. Ist mir noch nie passiert. Wie soll man ein Geräusch beschreiben das man gar nicht kennt ?
Vielleicht so:   Kschschschschschschschschschschsch
Normalerweise ist es sehr still wenn nicht geröstet wird. Außerdem bin ich nicht sehr schreckhaft. Bis ich aber begriffen hatte was passiert war, verging ein kurzer Moment.
Übrigens, wie man auf diesem Foto schön sehen kann, ist mein Lager wieder aufgefüllt. Rechtzeitig zu Ostern sind alle Kaffees wieder da.

Dienstag, 29. März 2011

Mittwoch, 23. März 2011

Mein Kaffee ist besser als Dein Kaffee.



Trau ich mich nicht. Macht nur Feinde. Nur wer eh nichts zu verlieren hat macht so was.
Neulich habe ich noch was anderes gelesen: Ich liebe mich ! Der Mensch der das von sich sagt, sollte mal lieber sein Produkt lieben und dann sich. Bei so viel Liebe zu sich selbst, kann sein Kaffee gar nicht schmecken. Tut er auch nicht.
Also ich sags jetzt mal: Mein Kaffee ist besser als Dein Kaffee. Fühlt sich gut an. Gefällt mir. Zu viele Anspielungen ? Ja, stimmt. Letzte Frage beantworte ich auch gleich selbst: Was soll der Quatsch? Nein, ist alles kein Quatsch, ist nur Werbung.

Freitag, 18. März 2011

Japan

Letzten Freitag in Deutschland hatte ich auf diesem Blog über meinen großen Wunsch gesprochen, die japanische Kaffeekultur kennen lernen zu wollen. Ich wünschte mir, dieses faszinierende Land zu bereisen, ich hatte gesagt: Ich will da hin. Unbedingt.
Nach den schrecklichen Ereignissen in meinem heimlichen Lieblingsland Japan, stelle ich heute fest, das das wohl ein unerfüllbarer Traum für mich bleiben wird. Ich weiß gar nicht was ich sagen, denken soll. Ich bin erschüttert und tief betroffen.
ricusaschemann.fotografie

Mittwoch, 16. März 2011

Mast Brothers

Hannover ist keine Stadt für gute Schokolade. Ich habe lange versucht, gute also deshalb auch teure Schokolade, zu verkaufen. Ich liebe gute Schokolade. Das allermeiste was es so gibt in dieser traurigen öden Stadt ( Ja Ja! ) habe ich schon gegessen. Es langweilt mich. Was ich will ist das hier:

The Mast Brothers from The Scout on Vimeo.

mast brothers chocolate

Freitag, 11. März 2011

Freitag, 25. Februar 2011

Tröpfchen für Tröpfchen

nein, nicht das, was Sie denken:
Sondern das hier:
japanese coffee culture.

Zur Erklärung hier ein sehr aufschlussreicher Artikel aus der New York Times .
Mein Traum wäre, die japanische Kaffeekultur zu entdecken. Ich möchte wirklich wirklich gerne mal da hin. 
Sehr ans Herz möchte ich allen interessierten auch folgenden  Post aus einem meiner Lieblingsblogs empfehlen. Er zeigt, das es in Japan mehr gibt als sushi, samurai, und grünen Tee.
Und wenn wir schon dabei sind gibt es zum Wochenende für alle Japan Fans noch den hier zum stöbern: persimmonous

Mittwoch, 23. Februar 2011

Was ist Liebe ? 3.Teil

Das ist er nicht unser kleiner Freund, den wir ja inzwischen alle liebgewonnen haben. Aber so entfernt ähnlich sieht er jetzt wieder aus. Morgen wird er seiner Besitzerin übergeben. Ich sage nicht auf wiedersehen ! Brüh also im Glanze...*
Aber was ist Liebe den nun ?

Das ist Liebe!
Das neue Modell 2010 der legendären Giannina ! Die Giannina Caffetteria besteht aus poliertem Edelstahl ( Inox 18/10 ) und ist in Ihrer ursprünglichen Form seit 1968 auf dem Markt. Ein Designklassiker, entworfen von Carlo Giannini und Khodi Feiz.
Die wichtigsten Highlights in kürze: Reduktionsfilter von 3 auf 1 oder 6 auf 3 Tassen, Bajonett-Verschluss, auch für Induktionsherde geeignet. Gibt es natürlich im Panama Kaffee.


*


... die Schleife hätten wir dann auch noch gebunden.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Was ist Liebe, 2. Teil.

Ja da steht er nun, der italienische Patient. Wir nehmen Ihn mal auf - im
Panama Kaffee Spa beauty and health care Center.

Wir haben uns den kleinen Patienten mal genauer angesehen. Schnell ist klar, das eine umfassende Behandlung in unserem Wellness Center das mindeste ist, was wir tun müssen um dem kleinen Kocher wieder auf die Beine zu helfen. Einen neuen Besitzer können wir Ihm wohl nicht zukommen lassen.  Um etwas Demut bei der jetzigen zu erzeugen, werden wir den Espressokocher wenigstens wie neu aussehen lassen. Außerdem spendieren wir Ihm noch einige neue Ersatzteile - für ein kraftvolles Leben  in seiner Welt ohne Liebe ( Schluchz... ).



Nur mal so nebenbei:
ich habe den gleichen Espressokocher, seit über 10 Jahren benutze ich Ihn täglich, ( dazu demnächst die top homestory !! )  er hat noch nie so ausgesehen. Täte er es, würde der Kaffee ja nicht mehr schmecken, will man das ? Oder bin ich zu pingelig ? Nein, nein, nein ...

Mittwoch, 9. Februar 2011

Was ist Liebe ?

Es war einmal ein kleiner Espressokocher ( Cafetière ) von Gianinni, er war schön und robust. Er glänzte mit all den anderen Espressokochern im Regal um die Wette und er wünschte sich nichts sehnlicher, als von jemandem gekauft und mit nach Hause genommen zu werden. Er war wirklich nicht einer von diesen  billigen Dingern aus Aluminium sondern aus feinstem Edelstahl. Besonders stolz war er auf einen kleinen Trick wenn man Ihn öffnen wollte: man drehte einfach den Griff nach oben, und schwups, war er bereit besten Kaffee aufzunehmen.
Eines Tages war es soweit. Eine junge Dame betrat das Geschäft und nach kurzer Beratung durch das Verkaufspersonal wurde der kleine Espressokocher mit einem Tütchen Kaffee zusammen verkauft.
Wie er sich auf sein neues Zuhause freute. Wie wohl die Küche aussehen würde in der er sein restliches Leben seiner Bestimmung nachgehen sollte.
Am Anfang war alles gut.  Jeden Tag kochte er Kaffee für seine neue Besitzerin, manchmal sogar zweimal am Tag. Wenn Gäste zu Besuch waren, musste er richtig arbeiten, er war ja nur ein kleiner Kocher für höchsten 3 Tassen. Aber der kleine Espressokocher liebte seine Arbeit. Wenn er so richtig zischen und brodeln konnte, war alles gut.
Einen Ehrenplatz bekam er allerdings nicht dafür. Im Gegenteil. Meistens musste er über Nacht auf dem Herd stehen bleiben, da stand er eigentlich immer. Wenn gekocht wurde, wurde er von den anderen Töpfen hin und her geschupst oder er wurde mit Fett und anderen Essensresten bespritzt.
Manchmal blieb ein Rest Kaffee in ihm, erst am nächsten Morgen, und einmal erst nach einem ganzen Wochenende, wurde er für eine neue Kaffeeaufnahme vorbereitet.
Er sah wirklich schlecht aus. Der Glanz verlor sich. Der Griff wackelte, und der Deckel saß nicht mehr richtig. In ihm drin war es noch schlimmer. Nie wurde er richtig sauber gemacht, der Boden war verkalkt, das Sieb war voller alter Kaffeereste und seine Besitzerin hatte ihm auch noch einen falschen Dichtungsring verpasst, so das er gar keinen Druck mehr aufbauen konnte.
Er war erst 2 Jahre alt, aber so hatte er sich sein Leben nicht vorgestellt.
Seine Besitzerin merkte gar nicht wie schlecht es dem kleinen Espressokocher ging. Allerdings schmeckte auch der Kaffee nicht mehr richtig - wenn er denn überhaupt fertig wurde. Die Besitzerin gab natürlich nicht sich selbst die Schuld sondern dem Espressokocher. Also brachte sie Ihn zurück in das Geschäft wo Sie ihn gekauft hatte - dort war bestimmt ein Schuldiger zu finden -  um Ihn gegen einen neuen auszutauschen.
Da steht er nun.

Ich werde berichten was aus dem kleinen Kocher geworden ist.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Kaffeepreiserhöhung

Tssssschibo machts, Aldi auch (!), von ganz billig auf billig. Bis zu 20 % Preiserhöhung merkt man gar nicht, von 2,99 Euro auf 3,59 Euro kratzt doch keinen. Höchstens im Hals, aber das tat er schon, als er noch ganz billig war.
Ok.
Inzwischen habe ja alle mitbekommen, das die Rohstoffpreise für Kaffee im vergangenen Jahr um bis zu 80% gestiegen sind. Für mich also auch ein betriebswirtschaftlicher Grund, die Preise erheblich anzuheben.
Ich gebe zu, ich hatte ein wenig Angst davor, und ich gebe zu, ich habe meine Kunden unterschätzt.
Entschuldigung.
Sicherlich gibt es "woanders" günstigeren Kaffee, aber meine treuen Kunden ( danke ! ) kaufen Qualität, und ich gebe meine bestes die weiterhin zu bieten. Und das hat einfach seinen Preis. Hatte es übrigens schon immer !

Freitag, 14. Januar 2011

Den besten Kaffee der Stadt...

...gibt es hier:  sapori
Natürlich meine ich die Innenstadt. Außerhalb der Innenstadt wisst Ihr ja alle wo Ihr hingehen sollt. Müsst.
Im sapori von Susanne und Christiano Ruggeri kann man sein Panino essen, auf die Straße gucken, es riecht gut, kein Lärm stresst einen. Die Menschen um einen herum sind angenehm, die beste Tankstelle also, um ein Stück gutes Lebensgefühl mitzunehmen. Das kann man auch ganz real: gute Weine, alimentari, alles was man so braucht. Ganz fast wie in Italien. Nebenbei gibt es noch die erlesensten Schokoladen und andere Leckereien, wie in einer richtigen Schokolaterie - die fehlt ja auch in Hannover.

Montag, 3. Januar 2011

OH,OH,OH

Man muß den Bericht im Fernsehen nicht gesehen haben, die Gegendarstellung spricht für sich!
Starbucks Gegendarstellung

Freitag, 31. Dezember 2010

neues Jahr neues Glück !

Danke. Alles in allem ein gutes Jahr! Wir wünschen allen unseren Freunden, unseren Familien, unseren Kunden und allen die uns sonst auch noch wohlgesinnt sind, ein gutes gesundes und erfolgreiches Jahr 2011. Ein Engel zum Schutz und für unser Glück soll uns immer begleiten.

Montag, 6. Dezember 2010

Wien 2

Ich hatte ja versprochen von meinem Wien Aufenthalt zu berichten. Entgegen aller Erwartungen war das Wetter im wahrsten Sinne des Wortes fabelhaft. Die Sonne schien ohne Unterlass und wir hatten um die frühe Nachmittagszeit fast 20 Grad. Plus ! Im November ! Beste Voraussetzung also für ausgiebige Bummeleien. Zuerst also ins Hawelka. Wenn die Kaffeehausgeschichte hier Ihren Anfang genommen hat, dann sieht man das auch!


Von morbidem Charme kann man wirklich nicht sprechen. Eher von marodem Charme. Aber hier gehts ja um etwas anderes, nämlich: bestem bestem Kaffee, perfekten Service und heimeliger Atmosphäre. Von Touristen merkt man nicht viel obwohl das Hawelka mitten drin ist von allem. Hingehen!
Egal wo wir gewesen sind, der Kaffee war überall exzellent, selbst im Hotel wurden wir mit Barista Qualitäten verwöhnt. Ehrlich gesagt kann ich gar nicht sagen wo es am besten oder am schönsten war, am beeindruckendsten war es wohl im Cafe Central. Große Kaffeehaus Atmosphäre.  Der Kellner hieß Herr Felix und er war schnell und höflich. Der Kaffee war erwartungsgemäß.  Man musste am Eingang ein wenig warten, das Cafe Central ist wahrlich kein Geheimtip. Geschenkt. Hingehen.
Der schnelle Herr Felix !

Noch ein kleiner ( kein Geheim ) Tip:  Das Gasthaus Immervoll in der Weihburggasse 17. Wir dachten natürlich der Name käme dadurch, das daß Gasthaus immer voll ist - also eigentlich immer ausgebucht ist. War es ja auch. Wir waren trotzdem 2 mal da, irgendwie hatten wir Glück. Trotzdem kommt der Name aus einer anderen Ecke. Der frühere Wirt hieß Immervoll. Toller Name für ein Gasthaus ( vielleicht nicht für einen Wirt), aber das Essen war sehr gut und bodenständig, der Kaffee war natürlich ebenfalls bestens.